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Aufstand in Syrien: "Russland wird den Preis für die Unterstützung Assads zahlen"

Moskau lehnt einen Machtwechsel in Syrien trotz des internationalen Drucks, sowohl as prinzipiellen als auch eigennützigen Gründen ab, und setzt weiterhin auf Diktator Assad.

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Von Dmitri Trenin
Veröffentlicht am 9. Feb. 2012
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Projekt

Eurasia in Transition

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Source: Spiegel Online

Moskau lehnt trotz des internationalen Drucks einen Machtwechsel in Syrien ab. Warum der Kreml weiter auf Diktator Assad setzt und dafür auch bereit ist, erhebliche Risiken einzugehen, erläutert der russische Außenpolitik-Experte Dmitrij Trenin im Interview.

SPIEGEL ONLINE: Russland bewaffnet die syrische Armee. Wie kann die Opposition den russischen Außenminister Sergej Lawrow als neutralen Vermittler in dem Konflikt akzeptieren?

Trenin: Moskau behauptet, die Waffen, die es Syrien verkauft, seien nicht die gleichen, die gegen die Opposition eingesetzt werden. Das ist ein schwaches Argument, da praktisch alle Waffen der syrischen Armee aus Russland kommen. Die Opposition besteht aus einer Reihe unterschiedlicher Fraktionen. Es gibt sogar eine Gruppe oppositionelle Emigranten, die aus Moskau operiert. Die militanteren Fraktionen aber wie die Freie Syrische Armee sträubt sich gegen russische oder andere Vermittlungsversuche.

Den kompletten Artikel finden Sie bei Spiegel Online Politik.

Dmitri Trenin
Former Director, Carnegie Moscow Center
Levant

Carnegie nimmt keine institutionellen Positionen zu Fragen der öffentlichen Politik ein; die hier vertretenen Ansichten sind die der Autor(en) und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von Carnegie, seiner Mitarbeiter oder seiner Treuhänder wider.

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